Der Chor der evangelischen Johannesgemeinde besteht aus etwa 35 Damen und Herren aller Altersgruppen, die Freude am Singen haben und nicht nur Musikkonsumenten, sondern hin und wieder auch Musikproduzenten sein möchten. Neben der Mitwirkung in Gottesdiensten kann der Chor mit eindrucksvollen Konzerten aufwarten. Unter anderem kamen bisher zur Aufführung: die Johannes-Passion und das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach, Der Messias von G.F. Händel, das Requiem und die Missa brevis (Orgelsolomesse) von W.A. Mozart, die Messe in g-Dur von F. Schubert sowie Werke von F. Mendelssohn-Bartholdy, H. Schütz u.a.

Termin / Treffpunkt:
montags um 19:00 Uhr
im großen Saal unseres Gemeindehauses, Friedrichstraße 94

Kontakt :
Für weiteren Auskünften stehen Ihnen zur Verfügung: unsere Chorleiterin Gabriele Urbanski (Tel. 06159 /1217) 


Chor Johannesgemeinde Neu-Isenburg

 

„Singen macht einfach Spaß – nicht nur in der Badewanne“
Jeden Montag um 19.00 Uhr treffen wir uns im großen Saal der Ev. Johannesgemeinde zur Probe. Die lebhafte Wiedersehensfreude geht in das Einsingen über und das ist schon eine tolle Sache an sich. Dehnen, Strecken, Gähnen, Beklopfen, Zunge im Mund spazieren führen, Seifenblasen pusten, Flummi die Treppe runterfallen lassen, Bienen summen, Stimmbänder lockern und noch einige andere Übungen. Chorleiterin Gabi Urbanski fällt immer wieder etwas Neues ein, da können wir sicher sein. Danach werden die Geburtstagskinder beglückwünscht und jedes hat einen Liedwunsch frei……. Anschließend proben wir für das als nächstes anstehende musikalische Ereignis. Das kann z.B. für unser jährliches Konzert sein – und hier hat der Chor doch schon einiges vorzuweisen: Aufführungen von Kantaten aus dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach, den „Messias“ von G.F. Händel, das „Requiem“ von W.A. Mozart und vieles mehr. Doch dieses anspruchsvolle Programm sollte hier wirklich niemanden abschrecken, sich selbst und seine Stimme im Chor auszuprobieren. Gabi Urbanski führt jede Stimme und auch jede einzelne Sängerin und jeden einzelnen Sänger zu einer sicheren Aufführung. Sie hat uns gezeigt, dass auch schwere Werke leicht zu erlernen sein können und dass wirklich jede und jeder singen kann. Für die meisten von uns ist das jährliche Konzert natürlich das musikalische Highlight. Dieses Jahr haben wir im September ein fröhliches Programm gesungen mit der Aufführung von de „Te Deum“ von J. Haydn und der „Krönungsmesse“ von W.A. Mozart.


Aber nicht nur auf die großen Konzerte konzentriert sich unsere Arbeit. Wir sind ein Kirchenchor und Singen ist für uns auch Verkündigung. Deshalb gestalten wir über das Jahr verteilt Gottesdienste mit und singen auch gerne mal bei Gemeindefesten, oder natürlich in unserem alljährlichen Weihnachtskonzert aller Chöre der Johannesgemeinde. Da kommt garantiert Weihnachtsstimmung auf. Dies ist etwas, das das Wesen unseres Chores maßgeblich bestimmt: die Freude am gemeinsamen Singen und dem gemeinsamen Feiern. Damit sind sowohl Geburtstage als auch die Feier erfolgreicher Aufführungen und andere Events gemeint – das Zusammengehörigkeitsgefühl ist uns wichtig und einen Grund zum Feiern finden wir immer! Momentan aber arbeiten wir an dem Programm für die Eröffnung des „ Jahres der Kirchenmusik 2012“ im Gottesdienst am 1. Advent und an unserm Weihnachtskonzert am 18. Dezember.


Wir sind eine bunt gemischte Truppe von derzeit 30-35 Sängerinnen und Sängern im Alter von 29 bis über 70 Jahren. Kirchenmusikerin Gabi Urbanski leitet den Chor seit 2004 mit großem Engagement und viel Spaß an ihrer Arbeit – den sie auch immer an uns Chormitglieder weiterzugeben weiß. Wir sind immer auch auf der Suche nach Nachwuchs. Neue Chormitglieder sind uns jederzeit auf das herzlichste willkommen und zwar in allen Altersgruppen und Stimmlagen. Dabei ist es nicht erforderlich, dass man Noten lesen und vom Blatt absingen kann, sondern die Freude an der Musik und dem gemeinsamen Gestalten sollte im Vordergrund stehen – das Übrige kommt von ganz alleine.

 


Einige Stimmen des Chores sollen hier nicht zum Gesang, aber zu Wort kommen:

Irene Kuhne, Sopran:
„Singen bedeutet für mich Lebensfreude! Es drückt Gefühle aus, und ich finde es spannend, wie ein Text mit Musik auf einmal anders wirkt. Ich bin im Januar 2011 durch die Chorleiterin dazugekommen , nachdem ich vorher schon verschiedentlich im Projektchor gesungen hatte. Ich singe einfach gerne, die Leute passen mir, ebenso die Uhrzeit etc. Mir gefällt das Singen!!! Die Stimmung ist schön, die Leute sind nett miteinander...“

 

Marion Waldschläger, Alt:

"Singen bedeutet mir enorm viel! Wenn ich Probleme mit der Stimme habe, bin ich nicht "ich selber", das macht mich total unglücklich! Singen ist einfach wunderschön und ein gutes Chorstück, sauber und von Herzen gesungen, ist für mich ein Genuss. Ich kann durch das Singen mein Innerstes ausdrücken, deshalb ist es für mich auch wichtig, was ich singe und welche Aussage mein Gesang beinhaltet..... Gesang ist Kunst, wie ein Gemälde! Ein Freund hat mich zu einem Gospelworkshop mitgeschleppt und ich war sofort von Gabis Art begeistert. Mit wie viel Liebe und KÖNNEN sie uns die Lieder beibrachte...Der Schritt in ihren Kirchenchor war dann für mich ein logischer, vor allem, weil ich eine gläubige Christin bin. So war der Schritt in den Kirchenchor auch eine Annäherung an die Johannesgemeinde. Das Chorsingen erlaubt mir, meinen tief empfundenen Glauben und die Liebe zu Gott und den Menschen auszudrücken. Aber ebenso wichtig ist: Ich habe mit Gabi Urbanski eine Musikerpersönlichkeit kennengelernt, die so bescheiden und gutherzig und dabei fachlich so großartig ist, dass ich die Arbeit mit ihr nicht mehr missen möchte. Ich habe auch gesanglich viel bei ihr lernen dürfen! Also: Mir gefällt die Chorleiterin! Mir gefallen all die großartigen Mitsängerinnen und Mitsänger, die alle so gebildet und klug sind! Ein Schatz an Erfahrung, Bildung und Weisheit! Mir gefällt die Musik, die ich dort singen darf und die Gottesdienste, die wir mitgestalten dürfen."

 

Monika Appel, Alt: 

„Ich singe sehr gerne, habe schon in meiner Jugend viel gesungen, sowohl im Elternhaus als auch in der evangelischen Jugend und in der Schule im Schulchor. Mein Mann Ludwig singt ebenfalls gerne, und wir wollten gerne in unserer Nähe etwas Musikalisches zusammen machen. Ursprünglich war ich kein Fan von Kirchenmusik, die Nähe und Zugehörigkeit zur Johannesgemeinde haben den Ausschlag gegeben. Wir sind seit 1980 im Chor. Ich schätze im Chor die menschlich gute Gemeinschaft, die Atmosphäre, die gute Chorleiterin und die Literatur - nicht nur für Gottesdienste, sondern auch für die Konzerte mit klassischen Chorwerken).“


Wiard Feenders, Bass:
„Singen macht mir Freude, es stärkt mich innerlich, das empfinde ich besonders bei der geistlichen Musik. Ich war damals im KV für Kirchenmusik zuständig, da gehörte es einfach für mich dazu, im Chor zu singen. Seit ich 2004 in Altersteilzeit ging, bin ich dabei. Mir gefällt beides, der Gesang und die Geselligkeit. Wenn ich gefragt würde „Was erwarten Sie vom Chor?“ , würde ich antworten: weiterhin Fröhlichkeit und Gemeinschaft, weiter auf dem Niveau singen wie bisher oder noch steigern, und dass viele junge Leute dazukommen!“


Jörn Sievers, Bass:
„Singen bedeutet für mich viel Ausgleich, es bringt mir Lebensfreude und ermöglicht, Gefühle zum Ausdruck zu bringen – also Kreativität im Ausgleich zu rationalem, logischem Handeln. Es istauch eine Form, anderen Menschen die Schönheit der Musik zu zeigen. Ich habe seit 1981 / 82 in der Lukasgemeinde im Singkreis gesungen. 1985 führte der langjährige Chorleiter Herr Dr.Tetzner zusammen mit der Dekanatsmusikerin Claudia von Savigny „Die Geburt Christi“ von Homilius auf – das hat mir so gut gefallen, dass ich im Januar 1986 in den Chor eingetreten bin.“


Brigitte Seitz, Tenor:
„Ich habe schon immer viel gesungen, schon in meiner Jugend, und das dann später einfach fortgesetzt. Man ist unter netten Leuten, die Stimmung ist gut, und es ist ein schöner Abschluss des Tages. Und man lernt auch im Alter noch etwas dazu und bleibt aktiv. Mich hat Herr Dr. Tetzner auf der Straße angesprochen, ob ich Lust hätte, bei der Johannespassion mitzusingen – das muss so 1987 gewesen sein. Ich gehe gerne in den Chor, ich fühle mich da gut aufgehoben, es ist eine nette, lockere Art, miteinander umzugehen. Mir gefallen die schönen Konzerte, die Musik, die wir da singen, und dass Gabi den Chor leitet. „


Klaus Eckstein, Tenor:
„Ich bin musikalisch, ich mag Musik hören, spielen und natürlich singen! Habe schon immer vor mich hingesungen, hauptsächlich Opernmelodien, nicht nur in der Badewanne – Singen macht mir einfach Spaß! Meine Frau hat im Kirchenchor gesungen und irgendwann mal gesagt: „Komm doch mit!“ Mir gefällt die sehr schöne Atmosphäre – es geht entspannt zu, und trotzdem bringt man etwas zustande! Für mich sind auch Konzerte wichtig, wenn wir nur Choräle singen würden, wäre es für mich langweilig.“


Sonja Lerch, Sopran:
„Singen bedeutet mir unheimlich viel, es ist für mich ein Lebenselixier! Ich habe vorher nur in St. Josef gesungen, weil die Probenzeit halb sieben zu früh für mich waren mit den kleinen Kindern. Chormitglieder der Johannesgemeinde erzählten mir von den Stücken, die der Chor der Johannesgemeinde sang. Die Kinder wurden größer, und ich hatte Lust, noch mehr zu singen, auch größere Werke. Ich finde, wir singen sehr schöne Sachen, das Repertoire ist abwechslungsreich. Besonders gefallen mir die Konzertstücke, das sind kleine Herausforderungen, die mich reizen. Und ich schätze die gute Gemeinschaft in unserem Chor!“


Unsere Probe endet um 20.30 Uhr. Noch mit den letzten Melodien im Ohr gehen wir zufrieden und getragen von der Musik nach Hause und freuen uns schon auf die nächste Probe, das nächste Konzert, den nächsten Gottesdienst und auf die Begegnung mit neuen Chormitgliedern! Sie wollten schon immer singen und haben sich nicht getraut? Wagen Sie den Schritt und kommen Sie zu uns, wir warten auf Sie!


„ In der Musik zieht die Freude des Daseins bei einem Ohr hinein und beim anderen Ohr hinaus.“ Otto Stoessl (nicht in unserem Chor)


Antje Schäffer
 

 

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