Genesis und Exodus als Sinfonie in Wort, Musik und Bild
Das Alte Testament zum Reformationstag aufwändig inszeniert
Vielen Menschen einen Zugang zur Bibel zu eröffnen war das Interesse der Reformatoren. Mit einer „Sinfonie in Wort, Musik und Bild“ soll diese Idee für die Menschen von heute weitergeführt werden. Am Reformationstag, dem 31. Oktober 2009, findet um 17 Uhr eine kulturelle Veranstaltung der besonderen Art in der frisch renovierten Johanneskirche in der Friedrichstr. 94 statt.
Ausgewählte Texte aus dem 1. und 2. Buch Mose werden von Jörn Sievers vorgetragen und vom Posaunenchor, einem Jugend- und einem Projektchor sowie Vokal- und Instrumentalsolisten unter der Leitung von Gabriele Urbanski und Torsten Irion musikalisch begleitet. Texte und Musik werden durch Bildprojektion untermalt.
Seit zwei Jahrtausenden hat die biblische Darstellung im Alten Testament über die Anfänge der Menschheit nichts an ihrer kraftvollen Aussage und Dramatik verloren. Aus dem Buch Genesis werden die Schöpfung, der Sündenfall, Kains Brudermord, die Sintflut und der Bund Gottes mit Noah, der Turmbau zu Babel und Abraham und Isaak vorgetragen. Aus dem Buch Exodus werden die Unterdrückung der Israeliten in Ägypten, ihr Auszug aus dem Nilland, der Zug durch das Schilfmeer in die Wüste Sinai, wo Mose auf dem Berg Horeb von Gott die Zehn Gebote erhalten hat, textlich, musikalisch und bildlich dargestellt.
Der Eintritt ist frei. Für die Deckung der Kosten und die kirchenmusikalische Arbeit der Gemeinde wird eine Spende erbeten. Ab einem Spendenbetrag von 20 Euro kann eine Spendenquittung ausgestellt werden.
